Internationaler Hochhaus Preis 2026/27: Projekte aus vier Kontinenten im Rennen um das weltbeste Hochhaus
Die Finalisten des diesjährigen Internationalen Hochhaus Preises (IHP) stehen fest: Fünf Gebäude aus Asien, Europa, Australien und Südamerika hat die Jury aus insgesamt 30 nominierten Hochhäusern aus 12 Ländern ausgewählt.
Die Jury orientierte sich in ihrer Entscheidung daran, Projekte auszuzeichnen, die über viele Jahre hinweg von Relevanz sind, trotz der Tatsache, dass die Planungen schon etliche Jahre zuvor begonnen hatten.
Der IHP gilt als der weltweit wichtigste Architekturpreis für Hochhäuser. Am 3. November 2026 wird das Gewinnerprojekt in der Frankfurter Paulskirche von Birgit Dietl-Benzin, Vorstandsmitglied der DekaBank, bekannt gegeben. Anschließend wird es von Oberbürgermeister Mike Josef mit einer Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand und einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro ausgezeichnet. Die Veranstaltung wird per Live-Stream übertragen. Der Preis wird von der Stadt Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank verliehen.
Der Internationale Hochhaus Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank ausgelobt und auf Basis weltweiter Nominierungen vergeben.
WAS
Der Internationale Hochhaus Preis wird für ein Bauwerk vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet.
WIE
Der mit einem Geldpreis in Höhe von 50.000 Euro dotierte und an Bauherr:innen wie Planer:innen gemeinsam verliehene Internationale Hochhaus Preis basiert auf einem Nominierungsverfahren. Planer:innen werden zur Teilnahme aufgefordert und können sich daher nicht selbst bewerben.
WER
Die Jury setzt sich in jedem Jahr neu aus international renommierten Architekt:innen, Ingenieur:innen oder Architekturkritiker:innen sowie Vertreter:innen der Partner:innen DekaBank, Stadt Frankfurt am Main und Deutsches Architekturmuseum zusammen.