Finalist

De Rotterdam

Architekten: Office for Metropolitan Architecture (OMA)
Bauherr: De Rotterdam CV
Funktion: Mischnutzung aus Büros, Wohnen, Hotel
Höhe: 151,3 m
Fertigstellung: November 2013
Standort: Rotterdam, Niederlande

De Rotterdam, © OMA, Fotograf: Ossip van Duivenbode

Rem Kohlhaas ist bekannt für seine Superlative – und so hebt sich der aus drei Türmen bestehende Hochhauskomplex auf dem Wilhelminapier im ehemaligen Hafen von Rotterdam wie ein Massiv über das Viertel. „De Rotterdam“ orientiert sich an der Idee einer „vertikalen Stadt“, deren vielfältige Funktionen sichtbar gestapelt scheinen. Im 30 Meter hohen Sockelbau ist auf sechs Etagen ein Parkhaus untergebracht. Ein weiträumiges Eingangsfoyer bietet im Erdgeschoss Zugang zu einem Kongresszentrum sowie zu Restaurants, Bars, Cafés und Fitnessstudios. Des Weiteren sind Büroräume und 240 Wohnungen sowie ein Hotel in dem Gesamtkomplex untergebracht. Die Vielfältigkeit der Nutzungen soll dazu beitragen, das Viertel im Hafengebiet rund um die Uhr zu beleben und die Bewohner von Rotterdam in den südlichen Stadtteil zu locken. Mit 160.000 m² Nutzfläche, auf einem Stück Land so groß wie ein Fußballfeld, ist „De Rotterdam“ der am dichtesten besiedelte Raum in den Niederlanden. Insgesamt wurde die Gestaltung auf funktional Notwendiges zurückgenommen. Geblieben sind spektakuläre Blickachsen und die Sicht aus der vom Boden bis zur Decke verglasten Fensterfront auf die Stadt und die Maas. Die aufgehenden Fassaden sind mit einer filigran wirkenden, je nach Betrachterstandpunkt changierenden, Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminium verkleidet. Sie verleiht dem Gesamtkomplex seine vereinheitlichende kompakte Hülle.

De Rotterdam, © OMA, Fotograf: Ossip van Duivenbode
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